Viel Spass vom 16.02.2011 - Weil die Ärztin nicht behandelte ist das Kind behindert

Die kleine Lana aus Herten (NRW) ist das absolute Wunschkind ihrer Eltern Claudia (25) und Dennis Keppler (28)*. Dass das Mädchen mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen geboren wurde, ist für das junge Paar unerträglich.
 
„Lana kann sich nicht hat allein fortbewegen, nicht essen, nicht greifen oder spielen. Sie hatte bei ihrer Geburt zwölf Finger, drei Nieren und einen schweren Herzfehler“, erzählt Claudia traurig. „Die Krankheit heißt Trisomie 18, ist ein schwerer Gendefekt.“
 
Während der Schwangerschaft wollten die Eltern eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. „Doch meine Frauenärztin lehnte alle Untersuchungen ab. Ich wäre noch jung, das sei nicht nötig. Sie ignorierte meine Angst, obwohl mein Bauch hart war, ich die Bewegungen nicht spürte“.
 
Die Patientin habe viel Fruchtwasser, das könne vorkommen, so die Gynäkologin zu den besorgten Eltern. Vater Dennis ist immer noch wütend: „Wir wollten durch die Untersuchungen vorher wissen, ob unser Kind behindert zur Welt kommt. „
 
Er holt tief Luft: „Wäre Lanas Behinderung frühzeitig erkannt worden, hätten wir die Schwangerschaft wohl abgebrochen. Unserem Kind und uns wäre dann viel Leid erspart geblieben.“
Trotzdem: Claudia und Dennis lieben ihre Tochter abgöttisch. „Sie ist eine kleine Kämpferin. Wir sind sehr glücklich, dass sie lebt“.
 
Die Ärztin lehnt jede Stellungnahme zu dem Fall ab. Patientenanwalt Hermann fordert Schmerzensgeld und eine monatliche Rente: „Es geht um 1,3 Millionen Euro. Lana muss ihr Leben lang rund um die Uhr versorgt werden“. Traurig: Der Rechtsstreit wird noch Jahre dauern.

Bildzeitung vom 06.12.2010 - Mutter verklagt Frauenärztin auf 1,3 Millionen Euro

Weil ihre Tochter Lana (3) mit 12 Fingern, 1 Ohr, 3 Nieren und Herzfehler zur Welt kam

Von M. Engelberg

Herten - Zärtlich streichelt Claudia K. (25) den Bauch von Töchterchen Lana (3), hält ihre Sauerstoffmaske fest. Das Mädchen benötigt rund um die Uhr Hilfe, kann nicht alleine essen. Flüssigkeit kriegt es über eine Sonde.

Der Grund: Lana hat Trisomie 18, einen angeborenen Gendefekt. Das Mädchen kam mit einem Ohr, drei Nieren, zwölf Fingern und einem schlimmen Herzfehler zur Welt. Doch für die Frauenärztin war Lana bis zum Schluss der Schwangerschaft kerngesund…

Jetzt erhebt die Mutter schwere Vorwürfe gegen die Gynäkologin, hat sie auf 1,3 Millionen Euro Schmerzensgeld verklagt - die höchste jemals in Deutschland geforderte Summe.


Die Mutter zu BILD: „Lana ist unser Wunschkind. Deshalb wollten wir sicher gehen, dass sie gesund ist. Aber die Ärztin sagte nach Ultraschall-Untersuchungen nur, dass wir uns keine Sorgen machen müssten. Sie hat unsere Ängste nicht ernst genommen.“


Wenige Tage vor der Geburt gab es plötzlich Komplikationen. Lanas Herztöne waren zu schwach. Die Eltern wurden nervös, gingen zu einem anderen Spezialisten. Lana kam dann per Kaiserschnitt zur Welt. Und alle waren geschockt! Vater Dennis: „ Lana lag im Brutkasten, ich sah, dass sie nur ein Ohr und zwölf Finger hatte. Die Ärztin hat unsere Familie zerstört!“ Weil Lana immer behindert sein wird, soll sie zumindest finanziell gut abgesichert sein. Ihre Eltern haben Patientenanwalt Stefan Hermann (45, Marl) eingeschaltet. Der Jurist: „Lanas Mutter hat sich auf ihre Ärztin verlassen. Das Mädchen hat einen Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.“ Die Ärztin wollte sich gegenüber BILD nicht äußern.


Rekord liegt bei 600 000 Euro

Durch einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Jena (4 U 459/09), wurden einer Mutter 600.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Dies ist die bislang höchste Summe für Kinder. Grund dafür: schwerste geistige und körperliche Behinderungen des Kindes als Folge eines Behandlungsfehlers bei der Geburt. Die Summe von 1,3 Millionen Euro wurde in Deutschland noch nie gezahlt, wäre ein absoluter Rekord.

Glücksrevue Ausgabe 40/10 - Lana soll ein Leben ohne Sorgen haben

Devin (14 Monate) quietscht vor Freude! Ein wahrer Wirbelwind auf dem Schaukelpferd! Er schenkt Claudia (25) und Dennis Kompallik (27) aus Herten (NRW) in Tagen tiefer Traurigkeit neue Hoffnung. Den Grund dafür wiegt Claudia im Arm: Lana ist drei Jahre alt. Doch sie wird niemals so fröhlich und unbeschwert herumtoben wie ihr kleiner Bruder. „Unsere Tochter ist geistig und körperlich behindert. Sie kann sich nicht alleine fortbewegen, essen, greifen, spielen. Sie hatte bei der Geburt sechs Finger, drei Nieren, eine fehlende Ohrmuschel und einen schweren Herzfehler. Wir müssen sie rund um die Uhr betreuen“, erklärt Claudia Kompallik. Lana ist eines von 10.000 Kindern, die unter „Trisomie 18“ leiden, einem genetischen Defekt. Mutter Claudia wollte in der Schwangerschaft auf Nummer sicher gehen: „Fruchtwasser-Untersuchungen und 3-D-Ultraschall zum Beispiel.“ Bei ihrer Frauenärztin stieß sie auf taube Ohren. „Es hieß immer: Das ist Geldschneiderei! Ich sei jung und brauche sowas nicht.“ Claudia ahnte Schlimmes: „ Ständig war mein Bauch hart und kalt. Bewegungen des Babys spürte ich so gut wie gar nicht. Diese Anzeichen hat sie alle abgetan.“ Kurz vor der Geburt wollte die Frauenärztin die Herztöne überprüfen, etwas sei nicht in Ordnung. Claudia wurde zu einem Experten überwiesen. „Er stellte eine Schock-Diagnose: Lana sei schwer behindert. Das hätte u.a. beim Ultraschall in den ersten drei Monaten erkannt werden müssen!“ Das Baby wurde per Kaiserschnitt geholt, musste zweimal wiederbelebt werden! Ein halbes Jahr später musste Lana am Herz operiert werden. „Die Ärzte haben uns wenig Hoffnung gemacht. Doch wir wussten: Lana ist eine Kämpferin. Wenn sie leben will, dann schafft sie es!“ Inzwischen hat das Paar den Anwalt Stefan Hermann aus Marl eingeschaltet. Insgesamt geht es um 1 Million Euro - auf sechs Jahre gerechnet: Schmerzensgeld sowie eine Monatsrente von 600,00 €. Die Ärztin wollte sich zu dem Fall nicht äußern. Dennis Kompallik: „Wir lieben Lana über alles. Sie soll ein Leben ohne Sorgen haben. Dazu gehört auch eine Betreuung, wenn wir nicht mehr sind.“
 

Freizeit Spass vom 28.04.2010 - Meine Frauenärztin soll endlich für das Leiden unserer kleinen Lana büßen

Sie hatte sich so sehr auf ihr erstes Kind gefreut. Als Claudia K. das Strampeln ihres Babys im Mutterleib vermisste, alarmierte sie ihre Gynäkologin. Die winkte nur ab. Einfach fatale Entscheidung - das Baby kam behindert zur Welt.

Vorsichtig hebt Claudia K. (25) ihre Tochter Lana auf ihren Schoß. Sie streichelt das Mädchen, blickt ihm in die Augen: „Wir lieben dich über alles“, sagt die junge Mutter - auch wenn sie genau weiß, dass Lana ihre Liebe nie auf die gleiche Art erwidern wird.

Unverständnis. Lana kam mit sechs Fingern an jeder Hand, drei Nieren, einer fehlenden Ohrmuschel und einem Herzfehler zur Welt. „All das will meine damalige Frauenärztin während der Schwangerschaft-Untersuchung nicht bemerkt haben“, so die 25-Jährige aus dem Ruhrgebiet.

Und weil Lana auch an einem Gendefekt leidet, behindert ist und weder alleine essen noch sich fortbewegen kann, klagen ihre Eltern jetzt gegen die Medizinerin. „Lana soll ein gutes Leben ohne Sorgen haben.“ Darin ist sich Claudia und ihr Mann Dennis (27) einig. Und: „Meine Frauenärztin soll endlich für das Leid unserer kleinen Lana büßen“, sagen sie nicht ohne Zorn.


Rückblick. Lana war ein Wunschkind, das erste des Paares. „Wir haben im Bekanntenkreis eine Familie, deren Kind mit zu wenig Sauerstoff zur Welt kam und deshalb schwer behindert ist. Das wollten wir unter allen Umständen vermeiden“, erzählt Claudia. Um sicherzugehen, dass ihr Kind gesund zur Welt kommen würde, verlangte sie nach jeder nur möglichen Untersuchung.

Abgeschmettert. doch bei ihrer Frauenärztin stieß sie auf taube Ohren. Claudia: „Sie sagte: Das brauchen Sie nicht. Sie sind eine junge Frau.“ Auch als Claudia über ihren ständig kalten Bauch klagte, wiegelte die Gynäkologin ab. Selbst, dass das Baby nicht strampelte ließ sie kalt.

Schrecken. Nur Tage vor der geplanten Geburt dann der Schock. Die Frauenärztin stellte Unregelmäßigkeiten bei den Herztönen des Ungeborenen fest. Claudia: „Sie sagt, ich soll am Nachmittag wiederkommen.“

Not. Die junge Frau entschied sich anders, ging direkt ins Krankenhaus. Ein Spezialist erkannte Lanas Missbildungen. Das Baby wurde per Kaiserschnitt geholt und sofort am Herz operiert.

Gerechtigkeit. Jetzt fordern die Eltern durch Patientenanwalt Stefan Hermann (44) aus Marl über eine Million Euro Schmerzensgeld und Rente für Ihre Tochter. Die hat inzwischen einen kleinen Bruder: „Er heißt Devin und ist gesund.“
 

Waltroper Woche vom 27.03.2010 - Schon wieder eine Millionenklage nach Behandlungsfehler im Vest

Der Marler Arzthaftungsexperte Stefan Hermann vertritt die zweijährige Lana aus Herten

Marl/Herten/Recklinghausen. Claudia K. aus Herten war noch jung, gerade mal 25 Jahre alt, als sie mit Lana schwanger wurde. „Nie werde ich den 20.11.2006 vergessen“, sagt sie, „den Tag, an dem mir meine Frauenärztin mitteilte, dass ich endlich schwanger war“. Leider ist das nicht das einzige Datum, an das sich Claudia erinnert. Denn trotzt der vielfachen Bestätigungen ihrer Recklinghäuser Frauenärztin, dass alles „gut und normal“ sei, brachte sie ein schwerst behindertes Kind zur Welt. „Die Tragik liegt darin, dass obwohl Lanas Mutter immer wieder nach ergänzenden Untersuchungen fragt und sogar angeboten hatte, diese selbst zu bezahlen, solche Untersuchungen von der Ärztin immer wieder abgelehnt wurden“, erklärt Patientenanwalt Stefan Hermann (44, Marl), der nun für Lana Klage eingereicht hat. Claudia und ihr Mann hatten sich vor der Schwangerschaft umfassend informiert und sich sogar Gedanken darüber gemacht, was sie Falle einer Behinderung ihres Kindes tun würde. „Natürlich ist das eine sehr schwere Frage. Wir wünschten uns doch so sehr ein Kind. Und natürlich lieben wir Lana jetzt so wie sie ist. Aber weil wir selbst noch so jung waren, waren wir uns einig, dass wir eine Abtreibung vorgenommen hätten, wenn wir zu Beginn der Schwangerschaft gewusst hätten, dass unser Kind schwer behindert sein würde“, erklärt die junge Mutter. Dass ein solcher Fall vorlag, da ist sich Rechtsanwalt Hermann als Spezialist für Arzthaftungsrecht sicher. „Bereits zwischen der 15. und der 17. Schwangerschaftswoche gab es Auffälligkeiten. Zu diesem Zeitpunkt wäre ein Schwangerschaftsabbruch noch möglich gewesen“, erklärt er. Noch zwei Tage vor der Geburt am 14.07.2007 sei die Ärztin sich sicher gewesen, dass „alles normal“ sei, obwohl das CTG bereits auffällig gewesen sei. Claudia habe nachmittags noch einmal wiederkommen sollen. Diese begab sich aber sofort ins Krankenhaus. „Dort konnten die Ärzte sofort, noch vor der Geburt feststellen, dass Lana behindert ist“, schluchzt die junge Mutter. Ihr Kind wurde mit multiplen Fehlbildungen, unter anderem mit sechs Fingern je Hand, drei Nieren und einem Herzfehler geboren. Lana musste sich sofort einer schweren, sechsstündigen Herzoperation unterziehen. „Die kleine Lana wird ihr Leben lang in einer Art und Weise behindert sein, wie es schwerer nicht vorstellbar ist“ erklärt Patientenanwalt Stefan Hermann. Das rechtfertigt die in die Millionen gehenden Ansprüche. Neben einem Schmerzensgeld von 600.000,- Euro verlangt er eine monatliche Rente in Höhe von 600,- Euro und eine Entschädigung für den Versorgungsmehraufwand. „Ich vertrete sehr oft schwerst behinderte Kinder und deren Eltern. Jeder Fall ist tragisch. Hier allerdings wurden trotzt der Forderung nach weitergehenden Untersuchungen die gebotenen Befunde nicht erhoben. Das ist ein grober Behandlungsfehler“, so der Experte, der verspricht, leidenschaftlich für die Ansprüche der kleinen Lana und später für die der Eltern einzustehen.
 

Marl Aktuell vom 10.04.2010 - Frauenärztin auf Millionen verklagt

Marler Arzthaftungsexperte Stefan Hermann vertritt die zweijährige Lana aus Herten

Marl/ Herten/ Recklinghausen.
So wie viel junge Frauen, wünschte sich auch Claudia K. (25) aus Herten ein Kind. Umso größer war die Freude, als sei erfuhr, dass sie schwanger war. Immer wieder bestätigte ihre Recklinghäuser Frauenärztin, dass alles „in Ordnung“ sei. Doch dann brachte sie ein schwerst behindertes Kind zur Welt. „Die Tragik liegt darin, dass die Ärztin alle ergänzenden Untersuchungen, nach denen meine Mandantin gefragt hatte und die sie sogar selbst bezahlen wollte, immer wieder abgelehnt hat“, erklärt Patientenanwalt Stefan Hermann (44, Marl), der nun für Lana Klage eingereicht hat. Claudia und Ihr Mann hatten sich vor der Schwangerschaft umfassend informiert und sich sogar Gedanken darüber gemacht, was sie im Falle einer Behinderung ihres Kindes tun würden. „Natürlich ist das eine sehr schwere Frage. Wir lieben unsere Lana jetzt so wie sie ist. Aber weil wir selbst noch so jung waren, waren wir uns einig, dass wir eine Abtreibung vorgenommen hätten, wenn wir zu Beginn der Schwangerschaft gewusst hätten, dass unser Kind schwer behindert sein würde“, erklärt die junge Mutter. Dass die Behinderung von der Frauenärztin schon frühzeitig vorhersehbar war, da ist sich Rechtsanwalt Hermann als Spezialist für Arzthaftungsrecht sicher. Doch diese reagierte nicht. Selbst zwei Tage vor der Geburt sei die Ärztin sich sicher gewesen, dass „alles normal“ sei, obwohl das CTG bereits auffällig gewesen sei. „Doch noch am gleichen Tag wurde im Krankenhaus festgestellt, dass Lana behindert ist“, schluchzt die junge Mutter. Ihr Kind wurde mit vielen Fehlbildungen geboren und musste sich sofort einer schweren Herzoperation unterziehen. „Die kleine Lana wird ihr Leben lang in einer Art und Weise behindert sein, wie es schwerer nicht vorstellbar ist“ erklärt Patientenanwalt Stefan Hermann. Das rechtfertige die in die Millionen gehenden Ansprüche, immerhin läge ein grober Behandlungsfehler vor. Nun muss das Gericht entscheiden.

 

Patientenanwalt
Stefan HERMANN
Fachanwalt für Medizinrecht
- Arzthaftung -

Patientenanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Stefan Hermann Schmerzensgeld nach Behandlungsfehler und Arzthaftung

Bebelstrasse 13
45770 Marl
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Patientenanwältin
Sabrina DIEHL
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